Versammlung der Kirchgemeinde

am 3. Dezember 2019 um 20 Uhr im Pfarreiheim St. Peter und Paul

Grosser Andrang am Spielmärt im Eulachpark

11.06.2014

Rechtzeitig zum grossen Jugendanlass des Stadtjubiläums am 17. Mai meldete sich der Frühling mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen zurück und bescherte dem Eulachpark in Oberwinterthur ein ungewohnt emsiges Treiben. Rund 20 Abteilungen von Pfadi, Blauring/Jungwacht, Cevi und Royal Rangers hatten sich mit den Freizeitbeschäftigungen von Kindern und Jugendlichen in früheren Zeiten auseinandergesetzt und zahlreiche fantasievolle Spiele und Aktivitäten entwickelt, welche auch die Geschicklichkeit, Kreativität und den Spieltrieb der heutigen Jugend forderten.

Von bösen Drachen, Goldnuggets, Ringkämpfen und edlen Burgfräuleins
Reiter beweisen, um sich das nötige Kleingeld in Form von Maiskörnern für das Baumaterial zu erwerben. Dabei galt es aber auch, sich vor den bösen Drachen in Acht zu nehmen, um seinen Schatz nicht gleich wieder zu verlieren. Besser man fing sich ein Einhorn, um den Einsatz zu verdoppeln. und Getränkeständen gegen Speis und Trank eingetauscht werden konnten.

Ringen im Seifenschaum und Speerkampf in luftiger Höhe
Freiwillig einseifen liessen sich die Ringkämpfer, deren Können durch grosszügig verteilten Seifenschaum im Ring zusätzlich auf die Probe gestellt wurde. Auch die Kämpferinnen und Kämpfer, die in luftiger Höhe auf einem Baumstamm balancierten und sich mit langen Speeren gegenseitig herunterzuschupsen versuchten, ernteten grosse Bewunderung und Applaus der Umstehenden. Mit Kanonen wurde auch am Spielmärt nicht auf Spatzen, sondern auf riesige Büchsen geschossen, die es möglichst vollständig zu Fall zu bringen galt. Viel Spass bereitete auch das Stiefelwerfen – wann darf man schon Schuhe ungestraft durch die Gegend schleudern und dafür erst noch Punkte einheimsen? Ruhiger und still konzentriert ging es im Ritterzelt beim Papierschröpfen und Kalligraphieren zu, wo Interessierte von anmutigen Burgfräuleins und aufrechten Knappen angeleitet wurden. Mit grosser Begeisterung bauten auch Dutzende von Kindern, manchmal mit der Unterstützung ihrer Eltern, an einer riesigen Chügelibahn an der zur Eulach abfallenden Böschung.

Run auf die kulinarische „Belohnung“
Ob als Zuschauer oder Teilnehmerin an einer der zahlreichen Aktivitäten, die von den vier Jugendverbänden mit Unterstützung der Christlichen Kirchen Winterthur geboten wurden, der Andrang und die Begeisterung waren gross. Oftmals brauchte es auch eine gehörige Portion Geduld beim Schlange stehen. Besonders an den Essens- und Getränkeständen war die Anzahl Wartender gross, denn jedes Kind und jeder Jugendliche wollte sich für seine gewonnenen Spielmärt-Batzen etwas Feines genehmigen: das Angebot reichte von der Pizza frisch aus dem Pfadi-Pizzamobil über pinkfarbene Zuckerwatte, knusprige Maiskolben, fein duftendes Schlangenbrot bis hin zu würzigen Würsten, gluschtigen Crêpes und speziellen Zauberdrinks. Solchermassen frisch gestärkt konnte man das auf der Festbühne gebotene Musical „Arche Noah“ geniessen oder sich von Bruno Hächlers eingängigen Lieder mitreissen lassen.

Grosser Andrang und Frage nach Fortsetzung
Der Spielmärt hatte 1’500 Kinder und Jugendliche begleitet von 1'000 Erwachsenen aus der ganzen Stadt und der angrenzenden Region angezogen. Die Begeisterung war sowohl bei den Veranstaltern als auch bei den Teilnehmenden so gross, dass da und dort die Frage nach einer nächsten Durchführung gestellt wurde. Der Eulachpark scheint für eine solche Grossveranstaltung für Kinder und Jugendliche geradezu prädestiniert und dies nicht nur im Jubiläumsjahr. Die riesigen Ansammlungen von Fahrrädern rund um den Park liessen zudem erfreulicherweise darauf schliessen, dass die meisten den Besuch des Anlasses mit einer kürzeren oder längeren Velotour verbunden hatten.