Bistum Chur: Resolution der Synode fordert Fähigkeit, Frieden zu stiften

02.12.2016

Die Synode sprach sich mit 91 zu 0 Stimmen bei zwei Enthaltungen für eine Resolution zur Bischofsnachfolge im Bistum Chur aus.

Im Namen der Geschäftsleitung begründete Synodenvize-Präsident Felix Caduff das vorgelegte Papier im Bewusstsein, «dass mit der Resolution keine Forderungen und keine rechtlichen Intentionen zur Nachfolgewahl verbunden werden können».
Die Resolution solle aber als ernsthafter Ruf an die Entscheidungsträger der Wahl gerichtet werden, «unsere unbestrittene Sorge um das Bistum wahrzunehmen». Es sei die dringende Bitte, bei der Wahl eines neuen Bischofs zu beachten: «Die Fähigkeit, Frieden zu stiften und Brücken zu bauen, im Bistum verankert und akzeptiert zu sein, ein Ohr beim Volk zu haben sowie eine offene und konstruktive Zusammenarbeit mit den staatskirchenrechtlichen Instanzen zu pflegen».
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